Kreuzlinienlaser Test – Das ideale Werkzeug für Nivellierarbeiten

KreuzlinienlaserBei einem Kreuzlinienlaser handelt es sich um ein Messgerät, welches mittels eines Lasers eine vertikale und horizontale Linie, die ein Kreuz ergibt, auf eine Wand oder einem anderen Objekt projiziert.

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Diese Art Nivelliergerät ist häufig auf dem Bau vorzufinden, aber auch im Innenausbau wird ein Kreuzlaser gerne verwendet. Zudem entscheiden sich auch immer mehr Heimwerker für den Kauf eines Kreuzlasers.

Diese Messgeräte sind in der heutigen Zeit sehr günstig zu erwerben und deshalb auch für den privaten Hausgebrauch uneingeschränkt zu empfehlen. Bevor man sich jedoch für einen Kreuzlaser entscheidet, sollte man darauf achten, dass dieser allen Anforderungen auf der Baustelle gerecht wird. Einige Laser sind zwar vollkommen ausreichend für den Hausgebrauch, jedoch nicht im gewerblichen Bereich zu verwenden, da Profi-Handwerker meist höhere Ansprüche an solch ein Gerät stellen.

Was ist ein Kreuzlinienlaser?

Frau beim TapezierenKreuzlinienlaser, welcher zu der Gruppe der Linienlaser gehören, projizieren eine vertikale und eine horizontale Laserlinie, die zusammen ein Kreuz an der Mauer oder Wand ergeben. Dabei stehen die Linien in einem Winkel von 90 Grad zueinander. Die Genauigkeit eines Kreuzlinienlasers beträgt plus, minus 3 Millimeter auf einer Länge von 10 Metern.

Bei Kreuzlinienlasern unterscheidet man 2 Arten. Zum einen gibt es die manuellen Messgeräte und zum anderen die selbstnivellierenden Kreuzlinienlaser, die gewährleisten, dass diverse unterschiedliche Ausrichtungsarbeiten im oder am Haus schnell sowie präzise erledigt werden können. Im Prinzip ist ein Kreuzlinienlaser mit einem Baulaser zu vergleichen.

Bauleser werden im Innenausbau für Nivellierarbeiten eingesetzt, da durch die Nutzung ermöglicht werden kann, dass bestimmte geometrische Vorgaben eingehalten werden. Häufigen Einsatz findet ein Lasermessgerät auch beim Trockenbau.

Prinzipiell ist ein Kreuzlinienlaser dafür konstruiert ein Laserkreuz an eine vertikale Wand zu werfen. Und um es gleich vornweg zu nehmen. Ganz auf den „Rücken legen“, um damit genauso einfach auf eine Boden- oder Deckenfläche zu projizieren, lässt sich ein solcher nicht. Das liegt daran, dass das Innenteil des Gerätes, das für das Lot verantwortlich ist, “frei hängen” muss. Aber. Natürlich kann man den Laser in Abhängigkeit von einem möglichen Neigungswinkel und der Raumbeschaffenheit so positionieren, dass die Linien auf den Boden oder die Decke geworfen werden. Nur ganz mittig wird sich das Kreuz dabei mit Sicherheit nie befinden.

Eine weitere interessante Funktion in diesem Zusammenhang, welche manche Modelle ihr Eigen nennen, ist der sogenannte „Puls-Modus“. Bei diesem fängt der Laser an zu blinken oder eben pulsieren, wenn das Gerät zu stark in eine Richtung geneigt, und damit aus dem Lot gebracht wird.

Welche Eigenschaften weist ein Kreuzlinienlaser auf und wo kommt er zum Einsatz?

Der heutige Markt bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Messgeräte an, so kann man Laser für Heimwerker als auch für Profis finden. Kreuzlinienlaser sind prinzipiell sehr einfach zu bedienen. Zur Nutzung muss man lediglich den Ein- und Ausschaltknopf betätigen, schon erscheinen in Sekundenschnelle zwei Laserlinien, die im rechten Winkel zueinander stehen. Die Funktionsweise eines Kreuzlasers ist vor allem vorteilhaft, um Fliesarbeiten sehr gut zu erledigen.

Auch zum Tapezieren kann ein Baulaser vorteilhaft eingesetzt werden. Prinzipiell ist ein Kreuzlaser sehr gut für den Innenausbau geeignet, wobei darauf geachtet werden sollte, dass das Gerät über alle wichtigen Funktionen verfügt, um den Anforderungen der jeweiligen Baustelle auch zu 100% gerecht zu werden. Die manuellen Kreuzlaser muss man nach dem Einschalten von Hand ausrichten, während selbstnivellierende Messgeräte sich automatisch einrichten.

Moderne Lasermessgeräte können sogar auf einem unebenen Untergrund gestellt werden und funktionieren dennoch genau. Durch Anbringen eines passenden Stativs kann man einen besonders stabilen Stand des Geräts erreichen. Zur Stativanbringung muss der Kreuzlaser mit einer entsprechenden Vorrichtung ausgestattet sein.

Ungenauigkeiten können bei diesen Messgeräten nur vorkommen, wenn die Batterien bereits stark verbraucht oder gar fast leer sind. Viele Kreuzlinienlaser sind an ihren Flanken mit einer Skalierung versehen, wodurch das Ausmessen und Anzeichnen beim Arbeiten extrem erleichtert werden kann.

Wie funktioniert ein Kreuzlinienlaser?

Mann mit MassbandEin Nivelliergerät projiziert nach Betätigen des Einschaltknopfs jeweils eine waagerechte und eine senkrechte Linie, die beide zueinander im Winkel von 90 Grad stehen. Die Linien werden mittels eines Laserstrahls binnen weniger Sekunden an eine Wand, eine Mauer, ein Objekt oder andere Flächen projiziert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Linienlasern, bieten diese Messgeräte den Vorteil, dass sie eine zusätzliche Linie projizieren. Bei vielen Modellen können die beiden Linien unabhängig voneinander dazu- oder abgeschalten werden.

Positioniert und fixiert werden Kreuzlinienlaser in den meisten Fällen mithilfe eines Stativs, welches an dem Lasergerät über ein 1,2 Zoll- oder 1,4 Zoll-Gewinde angebracht wird. Ein manueller Kreuzlaser muss von Hand ausgerichtet werden, was unter Umständen sehr kompliziert ist. Ratsam ist es ein selbstnivellierenden Laser zu kaufen, der sich nach dem Einschalten automatisch richtet.

Praktisch ist es, wenn der selbstnivellierend arbeitende Kreuzlinienlaser über eine spezielle Neigungsfunktion verfügt, die sich als besonders hilfreich bei der Projektion diagonaler Linien herausstellt. Zudem gibt es Kreuzlinienlaser, die außerdem über eine zusätzliche Lotfunktion verfügen. Mithilfe der Lotfunktion wird ein Punkt zwischen Boden und Deckenwand übertragen.

Besonders beachten sollte man beim Kauf, dass die Übertragungsreichweite der Linien ausreichend groß ist. Wie hoch die Reichweite im Endeffekt sein soll, ist zunächst davon abhängig, wo und wofür der Kreuzlinienlaser benötigt wird. Vermessungsgeräte, die für den normalen Hausgebrauch konstruiert sind, garantieren eine Reichweite von 5 Metern bis 15 Metern – dieser Wert variiert von Hersteller zu Hersteller. Für professionelle Anwendungen werden oftmals wesentlich größere Übertragungs-Reichweiten, von 15 Metern bis 30 oder 50 Metern benötigt.

Vorteile und Nachteile von Kreuzlinienlaser

Vorteile:

  • Das umständliche und ungenaue Stückwerk-Arbeiten mit einer Wasserwaage wird überflüssig.
  • Was nicht nur zu einem viel genaueren, sondern gleichzeitig auch noch zu einem rascheren Arbeitsergebnis führt.
  • Kreuzlinienlaser sind im Durchschnitt sehr kompakt und handlich gebaut, und können dadurch leicht transportiert werden.
  • Der Batteriebetrieb macht die Geräte unabhängig von einem vorhandenen Netzanschluss, sodass genauso einfach in Rohbauten gearbeitet werden kann.
  • Und um beim Stichwort einfach zu bleiben. Ebenso lässt sich ein Kreuzlinienlaser nämlich bedienen. Aufstellen, Einschalten, Ausrichten. Fertig. Und am Arbeitsende das Ausschalten nicht vergessen, um den Batterieverbrauch nicht unnötig in die Höhe zu treiben

Nachteile:

  • Die Umgebungsbedingungen können die Sichtbarkeit des Laserstrahls stark beeinflussen. Negativ wirkt sich so z.B. helles Licht oder eine staubige Luft aus.
  • Der Batterieverbrauch mancher Geräte ist nicht gering, sodass man immer darauf achten sollte Ersatzbatterien mit sich mitzuführen.

 

Was sollte man beim Kauf eines Kreuzlinienlasers beachten?

Mann bringt Geländer an mit LaserDie Auswahl an Kreuzlinienlasern auf dem heutigen Produktmarkt ist riesig, so gibt es neben hochwertigen Profi-Geräten auch Messgeräte, die auf die Ansprüche von Hobby-Heimwerkern ausgelegt sind. Kreuzlinienlaser gibt es mit vielen verschiedenen Ausstattungen sowie Funktionsweisen.

Bevor man sich einen Rotationslaser anschafft, sollte man sich im Klaren sein, wie oft man vorhat das Gerät zu verwenden und wo es zum Einsatz kommen soll. Danach sind die Mindestanforderungen festzulegen.

Zum einen muss der Laser in der Lage sein horizontale und vertikale Kreuz- und Einzellinien zu projizieren. Darüber hinaus ist es ratsam, wenn der Laser eine Neigungs- und Lot-Funktion besitzt. Entscheiden sollte man sich, egal ob Profi oder Hobby-Heimwerker, am besten für einen selbstnivellierenden Kreuzlinienlaser, der eine eigenständige Ausrichtung garantiert.

Beachten sollte man, dass der Laserstrahl mit hellen Laserdioden ausgestattet ist, damit die übertragenden Linien gut sichtbar sind. Ratsam ist es, einen Kreuzlinienlaser zu erwerben, der einen Arbeitsbereich von bis zu 10 Metern gewährleistet. Sicherzustellen ist ebenfalls, dass der Laser einfach bedient werden kann.

Des Weiteren sollte ein gängiges Gewinde im Kreuzlaser vorhanden sein, damit ein Stativ verwendet werden kann. Am besten ist es, wenn der Nivellierbereich weniger oder gleich 4 Grad beträgt. Falls man das Lasermessgerät im Außenbereich nutzen möchte, sollte man darauf achten, dass das Gehäuse robust und wasserdicht ist, auch sollte es durch eine Vollgummi-Ummantelung vor äußeren Umwelteinflüssen geschützt sein.

Wichtig zu beachten ist außerdem, dass die Akkus oder Batterien langlebig sind. Eine sehr gute Batterielaufzeit liegt bei 30 bis 40 Stunden. Passende Batterien sollten stets im Lieferumfang enthalten sein. Auch sollte der Kreuzlinienlaser mit einer Transporttasche und falls notwendig mit diversen Halterungskonsolen oder Stativ-Teleskopstangen-Kombinationen geliefert werden.

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